Rotwild unter schweren Beschuss

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Rotwild unter schweren Beschuss

Beitragvon Bergziege » 14. Mai 2013, 10:52

Die Hirsche in den Wintergattern des Landkreises Garmisch-Partenkirchen sind erlegt, von 36 Proben sind 32 ohne TBC-Befund, vier stehen noch aus. Doch das Thema soll damit noch nicht beendet sein.
Der nächste Winter kommt bestimmt und auch da soll das Rotwild wieder in die Wintergehege.

Verhinderung des Abschusses von Rotwild in Wintergattern unter dem Vorwand der TBC Seuchenbekämpfung und damit der Übertragung der TBC auf Rinder.

Aufgetretener Erreger Mycobacterium Caprae ist nicht im Tierseuchengesetz festgeschrieben. Dieser Erreger ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Testergebnisse wurden durch unsterile Nadeln verfälscht (Nadeln wurden für mehrere Tiere verwendet). Viele gesunde Tiere mussten deshalb umsonst sterben.

Wissenschaftliche Erkenntnisse wurden ignoriert. Es ist nicht nachgewiesen ob der Erreger vom Rind auf das Rotwild oder umgekehrt übertragen wird.

Der Abschuss in den Wintergattern insbesondere hochträchtiger Hirschkühe ist nicht dem Tierschutzrecht vereinbar.

Konsequenzen des Gatterabschusses sind weitreichend. Das Rotwild meidet in Zukunft die Futterstellen im Gatter und somit steigt der Verbiss in den Wäldern.

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